Die Kryptowertpapierregisterführung ist eine durch das Gesetz zur Einführung von elektronischen Wertpapieren (eWpG) neu geschaffene Finanzdienstleistung, die in das Kreditwesengesetz (KWG) aufgenommen wurde und die Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erfordert. Ein Kryptowertpapierregisterführer ist verantwortlich für die Führung des Registers eines elektronischen Wertpapiers, das als Kryptowertpapier klassifiziert wird. Dies umfasst die Verantwortung, dass das Kryptowertpapierregister auf einem fälschungssicheren Aufzeichnungssystem, wie zum Beispiel einer Blockchain, geführt wird. In diesem System müssen Daten zeitlich protokolliert und gegen unbefugte Löschung sowie nachträgliche Veränderung geschützt gespeichert werden, was den Schutz und die Integrität der Daten gewährleistet und die papierhafte Urkunde im traditionellen Wertpapiergeschäft ersetzt.
Kryptowertpapiere selbst sind eine Form elektronischer Wertpapiere, die in ein solches Kryptowertpapierregister eingetragen werden. Sie bieten eine moderne Alternative zur traditionellen Verbriefung durch physische Urkunden, indem Inhaberschuldverschreibungen und Kryptofondsanteile durch Eintragung in das Register begeben werden können. Zukünftig könnte das Spektrum der Kryptowertpapiere auch Aktien umfassen, wie der Referenzentwurf des Zukunftsfinanzierungsgesetzes vorsieht.
Unternehmen, die als Kryptowertpapierregisterführer agieren möchten, müssen eine Erlaubnis der BaFin erlangen. Dies gilt ebenso für Emittenten, die ohne externen Dienstleister das Kryptowertpapierregister selbst führen wollen. Die regulatorischen Hürden und die Notwendigkeit einer BaFin-Erlaubnis sollen sicherstellen, dass nur seriöse Akteure diese wichtige Funktion im Markt für elektronische Wertpapiere übernehmen, was zur Integrität und zum Vertrauen in den Markt für Kryptowertpapiere beiträgt.
Mit dem fw-Score wollen wir einen objektiven und nachvollziehbaren Erfüllungsgrad für die Qualität digitaler Lösungen einführen.
Der fw-Score wird auf einer Skala von 0 (schlecht) bis 100 (perfekt) abgetragen und soll so für eine Vergleichbarkeit von digitalen Lösungen stehen.
Nachdem wir in den letzten Jahren eine Vielzahl von Benchmarkings beauftragt und im Kundenauftrag begleitet haben, missfiel uns immer wieder, dass entweder eine Bewertung des Geschäftsmodells oder aber eine UX/UI-Bewertung erfolgte. Nie wurde versucht, die berechtigten wirtschaftlichen Interessen der Bank und die Kundenerwartungen in einem Benchmarking zu untersuchen.
Unser Anspruch und Antritt ist genau das sicherzustellen: Eine ausgewogene Betrachtung der wirtschaftlichen Wirkung für die Bank (Optimierung der Vertriebs- und Prozesskosten, Margenausweitung, usw.) und der Nutzererwartungen. Die wirtschaftliche Wirkung für die Bank bemessen wir im Digitalisierungsgrad und gewichten ihn mit 70%, während wir die Kundenerwartungen mit dem Bedienkomfort bewerten und mit 30% gewichten. Die beiden Kriterien schließen sich selbstverständlich nicht aus und sind auch nicht überschneidungsfrei.
2018 starteten wir als digit.cologne in Köln und mit branchen-übergreifenden Beratungsangeboten.
finwyz konzentriert sich auf Financial Services und entwickelt digitale Geschäftsmodelle. Wir greifen die Chancen neuer Technologien wie AI oder DLT und geänderte Kundenerwartungen auf und erreichen Erlössteigerungen und Kostenreduzierungen.
Unsere finwyz-Experts brennen für digitale Finanzthemen, denken und handeln digital1st!
Aktuelle Themen wie AI-Agents, Tokenisierung von Vermögenswerten oder Embedded Finance zeigen deutlich, dass sich die Art und Weise, wie Kunden mit Finanzen interagieren immer schneller ändert.
finwyz erarbeitet weise Entscheidungen (wyz = wise) für die Financial Services Branche.