Der Howey-Test ist ein Prüfverfahren in den Vereinigten Staaten, das bestimmt, ob ein Vermögenswert als Wertpapier klassifiziert wird und somit den Regulierungsanforderungen der Securities and Exchange Commission (SEC) unterliegt. Entwickelt aus dem Urteil des Obersten Gerichtshofs im Fall SEC gegen W.J. Howey von 1946, um festzustellen, ob bestimmte Transaktionen als Investitionsverträge und somit als Wertpapiere im Sinne der US-amerikanischen Gesetzgebung betrachtet werden können. Diese Beurteilung basiert auf vier Schlüsselfragen: ob eine Geldanlage vorliegt, ob das Geld in ein gemeinschaftliches Unternehmen fließt, ob eine Gewinnerwartung besteht und ob das Ergebnis von der Bemühung einer Drittpartei abhängt.
In der Kryptowährungsbranche hat der Howey-Test eine zentrale Rolle eingenommen, um festzulegen, ob bestimmte Krypto-Assets als Wertpapiere anzusehen sind und folglich den regulatorischen Rahmenbedingungen der SEC folgen müssen, was vor allem während des Booms der „Initial Coin Offerings“ (ICOs) relevant wurde. Trotz seiner Anwendung in der Krypto-Industrie gibt es Kritik, dass der Test nicht vollständig auf die dezentralen Eigenschaften digitaler Assets abgestimmt ist, was zu Forderungen nach Anpassung oder Entwicklung neuer Kriterien für die Klassifizierung von Krypto-Assets führt. Die zukünftige Rolle des Howey-Tests in der Regulierung des Krypto-Marktes bleibt angesichts der sich entwickelnden Regulierungslandschaft offen.
Mit dem fw-Score wollen wir einen objektiven und nachvollziehbaren Erfüllungsgrad für die Qualität digitaler Lösungen einführen.
Der fw-Score wird auf einer Skala von 0 (schlecht) bis 100 (perfekt) abgetragen und soll so für eine Vergleichbarkeit von digitalen Lösungen stehen.
Nachdem wir in den letzten Jahren eine Vielzahl von Benchmarkings beauftragt und im Kundenauftrag begleitet haben, missfiel uns immer wieder, dass entweder eine Bewertung des Geschäftsmodells oder aber eine UX/UI-Bewertung erfolgte. Nie wurde versucht, die berechtigten wirtschaftlichen Interessen der Bank und die Kundenerwartungen in einem Benchmarking zu untersuchen.
Unser Anspruch und Antritt ist genau das sicherzustellen: Eine ausgewogene Betrachtung der wirtschaftlichen Wirkung für die Bank (Optimierung der Vertriebs- und Prozesskosten, Margenausweitung, usw.) und der Nutzererwartungen. Die wirtschaftliche Wirkung für die Bank bemessen wir im Digitalisierungsgrad und gewichten ihn mit 70%, während wir die Kundenerwartungen mit dem Bedienkomfort bewerten und mit 30% gewichten. Die beiden Kriterien schließen sich selbstverständlich nicht aus und sind auch nicht überschneidungsfrei.
2018 starteten wir als digit.cologne in Köln und mit branchen-übergreifenden Beratungsangeboten.
finwyz konzentriert sich auf Financial Services und entwickelt digitale Geschäftsmodelle. Wir greifen die Chancen neuer Technologien wie AI oder DLT und geänderte Kundenerwartungen auf und erreichen Erlössteigerungen und Kostenreduzierungen.
Unsere finwyz-Experts brennen für digitale Finanzthemen, denken und handeln digital1st!
Aktuelle Themen wie AI-Agents, Tokenisierung von Vermögenswerten oder Embedded Finance zeigen deutlich, dass sich die Art und Weise, wie Kunden mit Finanzen interagieren immer schneller ändert.
finwyz erarbeitet weise Entscheidungen (wyz = wise) für die Financial Services Branche.