Exchange Traded Commodities (ETCs)

Exchange Traded Commodities (ETCs) sind börsengehandelte Produkte, die Anlegern ermöglichen, direkt in die Wertentwicklung von Rohstoffen wie Edelmetalle, Öl und Agrarrohstoffe zu investieren, mit der Option zwischen physisch unterlegten oder vollständig besicherten Varianten zu wählen.
Relevanz für die Finanzindustrie
  • Produktwissen für Beratung: Bankmitarbeiter benötigen fundiertes Wissen über ETCs, um Kunden kompetent über Investitionsmöglichkeiten zu beraten und passende Anlagestrategien zu entwickeln.
  • Risikomanagement: Verständnis der spezifischen Risiken von ETCs, insbesondere der Unterschiede zwischen physisch unterlegten und vollständig besicherten ETCs, ist für Bankmitarbeiter entscheidend, um Risiken für die Bank und ihre Kunden effektiv zu managen.

Exchange Traded Commodities (ETCs) sind börsengehandelte Produkte, die es Anlegern ermöglichen, in Rohstoffe wie Edelmetalle, Öl oder Agrarrohstoffe und andere Anlageklassen zu investieren. Sie bieten eine einfache und transparente Möglichkeit, direkt an der Wertentwicklung von Rohstoffen teilzuhaben, ohne diese physisch erwerben zu müssen. ETCs sind in ihrer Wertentwicklung eng an die Preisbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts gekoppelt.

Typen von ETCs:

  1. Physisch unterlegte ETCs: Diese Art von ETCs basiert auf der tatsächlichen Hinterlegung von physischen Rohstoffen wie Gold, Silber oder Industriemetallen. Der Emittent lagert entsprechende Mengen in gesicherten Tresoren, um die Deckung der ETC-Anteile zu gewährleisten. Diese Form bietet eine direkte Verbindung zum physischen Markt des jeweiligen Rohstoffs.
  2. Vollständig besicherte ETCs: Im Gegensatz zu physisch hinterlegten ETCs nutzen diese Produkte Derivate, vor allem Swaps, um die Wertentwicklung des Basisrohstoffs abzubilden. Sie sind nicht durch physische Bestände gesichert, sondern durch Vertragsbeziehungen, die eine Deckung der Bestände garantieren sollen. Aufgrund der Nutzung von Derivaten werden sie häufig als risikoreicher betrachtet.

Unterschiede zu ETFs: Während ETCs und Exchange Traded Funds (ETFs) ähnliche Strukturen aufweisen, gibt es wesentliche Unterschiede. ETFs sind Fondsanteile, die an der Börse gehandelt werden und in diverse Anlageklassen wie Immobilien, Aktien, Kryptowährungen oder Anleihen investieren. Ihr Kapital wird als Sondervermögen behandelt, was bei Insolvenz des Emittenten Schutz bietet. ETCs hingegen bieten diesen Schutz nicht, was bei einer Insolvenz des Emittenten zum Verlust des investierten Kapitals führen kann.

Rollen von Termingeschäften: Ein spezifisches Merkmal von ETCs ist das Abbilden der Wertentwicklung von Termingeschäften, die regelmäßig vor Ablauf verkauft und durch neue ersetzt werden müssen. Diese Praxis kann sich signifikant auf die Wertentwicklung auswirken, je nach Differenz zwischen den Verkaufs- und Kaufpreisen der Terminkontrakte.

Exchange Traded Commodities (ETCs)
themenfeld: Terminologie
Ein Block stellt die grundlegende Struktureinheit einer Blockchain dar und fungiert als Container für Transaktionen.
Decentralized Finance (DeFi) bezeichnet das Ökosystem von Finanzdienstleistungen, das auf öffentlichen Blockchain-Netzwerken und Smart Contracts basiert.
Das Emittentenrisiko beschreibt die Gefahr eines teilweisen oder vollständigen Kapitalverlustes für Anleger, falls ein Wertpapieremittent seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann.
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Über den fw-Score

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Der fw-Score wird auf einer Skala von 0 (schlecht) bis 100 (perfekt) abgetragen und soll so für eine Vergleichbarkeit von digitalen Lösungen stehen.

Nachdem wir in den letzten Jahren eine Vielzahl von Benchmarkings beauftragt und im Kundenauftrag begleitet haben, missfiel uns immer wieder, dass entweder eine Bewertung des Geschäftsmodells oder aber eine UX/UI-Bewertung erfolgte. Nie wurde versucht, die berechtigten wirtschaftlichen Interessen der Bank und die Kundenerwartungen in einem Benchmarking zu untersuchen.

Unser Anspruch und Antritt ist genau das sicherzustellen: Eine ausgewogene Betrachtung der wirtschaftlichen Wirkung für die Bank (Optimierung der Vertriebs- und Prozesskosten, Margenausweitung, usw.) und der Nutzererwartungen. Die wirtschaftliche Wirkung für die Bank bemessen wir im Digitalisierungsgrad und gewichten ihn mit 70%, während wir die Kundenerwartungen mit dem Bedienkomfort bewerten und mit 30% gewichten. Die beiden Kriterien schließen sich selbstverständlich nicht aus und sind auch nicht überschneidungsfrei.

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