Die Ethereum Virtual Machine (EVM) ist eine Turing-complete programmierbare Maschine, die als rechnerisches Herz des Ökosystems eines Blockchain-Netzwerks fungiert. Man kann sich die EVM als einen dezentralisierten Supercomputer vorstellen, der seine Ressourcen nutzt, um Anwendungen zu hosten und auszuführen.
Die primäre Rolle der EVM besteht darin, Smart Contracts auszuführen, die selbstausführende Code-Segmente sind, die die Bereitstellung komplexer Transaktionen und dezentralisierter Anwendungen (DApps) erleichtern. Diese Smart Contracts werden vorwiegend in der Programmiersprache Solidity geschrieben. Nachdem sie in Solidity verfasst sind, werden sie in Bytecode kompiliert. Die EVM interpretiert diesen Bytecode dann, um die im Smart Contract spezifizierten Aufgaben auszuführen.
Ein herausragendes Merkmal der EVM ist ihre isolierte Umgebung. Dieses Design stellt sicher, dass der Code innerhalb der EVM von externen Elementen, wie Netzwerkprozessen oder Dateisystemen, unberührt bleibt. Diese Absicherung gewährleistet, dass Prozesse nahtlos ohne externe Störungen durchgeführt werden.
Trotz ihrer Innovationen ist die EVM nicht ohne Herausforderungen. Eine prominente Sorge sind die unvorhersehbaren Transaktionsgebühren, oft als Gasgebühren bezeichnet. Diese Gebühren können sich je nach Komplexität des Vertrags und dem Umfang der Netzwerkaktivität ändern, was Entwickler und Unternehmen dazu veranlasst, ihre Preisgestaltung strategisch zu kalibrieren.
Obwohl Ethereum die EVM ursprünglich eingeführt hat, hat ihre Bedeutung weit über ihre Ursprünge hinausgewirkt. Blockchains wie BNB, Avalanche, Fantom und Polygon haben EVM-Kompatibilität integriert und bieten Entwicklern damit eine vertraute Umgebung für ihre Smart-Contract-Projekte.
Mit dem fw-Score wollen wir einen objektiven und nachvollziehbaren Erfüllungsgrad für die Qualität digitaler Lösungen einführen.
Der fw-Score wird auf einer Skala von 0 (schlecht) bis 100 (perfekt) abgetragen und soll so für eine Vergleichbarkeit von digitalen Lösungen stehen.
Nachdem wir in den letzten Jahren eine Vielzahl von Benchmarkings beauftragt und im Kundenauftrag begleitet haben, missfiel uns immer wieder, dass entweder eine Bewertung des Geschäftsmodells oder aber eine UX/UI-Bewertung erfolgte. Nie wurde versucht, die berechtigten wirtschaftlichen Interessen der Bank und die Kundenerwartungen in einem Benchmarking zu untersuchen.
Unser Anspruch und Antritt ist genau das sicherzustellen: Eine ausgewogene Betrachtung der wirtschaftlichen Wirkung für die Bank (Optimierung der Vertriebs- und Prozesskosten, Margenausweitung, usw.) und der Nutzererwartungen. Die wirtschaftliche Wirkung für die Bank bemessen wir im Digitalisierungsgrad und gewichten ihn mit 70%, während wir die Kundenerwartungen mit dem Bedienkomfort bewerten und mit 30% gewichten. Die beiden Kriterien schließen sich selbstverständlich nicht aus und sind auch nicht überschneidungsfrei.
2018 starteten wir als digit.cologne in Köln und mit branchen-übergreifenden Beratungsangeboten.
finwyz konzentriert sich auf Financial Services und entwickelt digitale Geschäftsmodelle. Wir greifen die Chancen neuer Technologien wie AI oder DLT und geänderte Kundenerwartungen auf und erreichen Erlössteigerungen und Kostenreduzierungen.
Unsere finwyz-Experts brennen für digitale Finanzthemen, denken und handeln digital1st!
Aktuelle Themen wie AI-Agents, Tokenisierung von Vermögenswerten oder Embedded Finance zeigen deutlich, dass sich die Art und Weise, wie Kunden mit Finanzen interagieren immer schneller ändert.
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