Bitcoin Halving

Das Bitcoin Halving ist ein alle vier Jahre stattfindender Prozess, bei dem die Belohnung für Bitcoin-Miner halbiert wird. Dies geschieht, bis insgesamt 21 Millionen Bitcoins geschürft sind, voraussichtlich im Jahr 2140.
Relevanz für die Finanzindustrie
  • Beeinflussung des Bitcoin-Werts: Das Halving wirkt sich auf das Angebot von Bitcoins aus, was potenziell den Wert beeinflusst. Banken, die zunehmend digitale Vermögenswerte in Betracht ziehen, müssen diese Entwicklung im Auge behalten.
  • Risikomanagement: Da Bitcoin als digitale Währung an Bedeutung gewinnt, müssen Banken mögliche Auswirkungen auf ihre traditionellen Finanzdienstleistungen und das Gesamtrisikomanagement berücksichtigen.
  • Kundeninteresse: Da das Bitcoin-Halving die Knappheit und potenzielle Wertsteigerung betont, könnten Kunden verstärktes Interesse an digitalen Vermögenswerten zeigen. Banken müssen darauf vorbereitet sein, entsprechende Dienstleistungen anzubieten oder zu reagieren.
  • Technologische Innovation: Das Halving unterstreicht die innovative Natur von Kryptowährungen und Blockchain-Technologie. Banken müssen möglicherweise ihre Technologieinfrastruktur überdenken, um mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten.
  • Konkurrenzdruck: Die Attraktivität von Bitcoin als digitale Währung intensiviert den Wettbewerb mit traditionellen Bankdienstleistungen. Banken sollten ihre Angebote erweitern und innovative Finanzprodukte anbieten um den Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Der Begriff Bitcoin-Halving ist in der Bitcoin-Welt allgegenwärtig und bezieht sich auf einen entscheidenden Mechanismus innerhalb der Bitcoin-Technologie. Alle vier Jahre wird die Belohnung, die Bitcoin-Miner für ihre Arbeit erhalten, halbiert – daher der Name. Dies setzt sich fort, bis insgesamt 21 Millionen Bitcoins „gemined“ wurden, voraussichtlich im Jahr 2140.

Aber warum ist das so bedeutend? Ganz einfach: Bitcoin wird dadurch zu einem äußerst knappen und inflationsresistenten Vermögenswert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Währungen, bei denen Regierungen nach Belieben Geld drucken können, bietet Bitcoin eine überprüfbare Knappheit. Zwei grundlegende Konzepte stehen hierbei im Mittelpunkt:

  • Begrenzte Menge: Es wird niemals mehr als 21 Millionen Bitcoins geben. Ende 2020 waren nur noch etwa 2,5 Millionen Bitcoins übrig, die noch geschürft werden konnten.
  • Das Halving: Der Betrag neuer Bitcoins, der alle vier Jahre dem Netzwerk hinzugefügt wird, halbiert sich.

Um es konkret zu machen: Anfang 2020 wurden alle 10 Minuten durch das Mining 12,5 neue Bitcoins erzeugt. Im Mai desselben Jahres wurde diese Belohnung auf 6,25 Bitcoins halbiert. Dieser Prozess setzt sich alle vier Jahre fort, bis voraussichtlich im Jahr 2140 alle 21 Millionen Bitcoins geschürft wurden.

Das „Halving“ sorgt für Stabilität und hat weitreichende Auswirkungen auf den Wert von Bitcoin. Da im Laufe der Zeit weniger Bitcoin erzeugt werden, steigt der Wert, vorausgesetzt, die Nachfrage bleibt konstant. Dies steht im scharfen Kontrast zu Fiat-Währungen, die in der Regel durch Inflation an Wert verlieren. Das Halving ist eine der Methoden, wie Bitcoin seine Knappheit aufrechterhält, und diese Knappheit ist einer der Gründe, warum Millionen von Menschen Bitcoin begehren.

Bitcoin Halving
themenfeld: Token
Ein Airdrop ist die kostenlose Verteilung neuer Kryptowährungen an eine Vielzahl von Nutzern, oft als Teil einer Marketingstrategie zur Steigerung...
Der BEP-20 ist ein Token-Standard auf der BNB Smart Chain, der ERC-20 erweitert und die Erstellung vielfältiger Token ermöglicht, kompatibel...
Die Bitcoin-Dominanz ist ein Indikator, der das Verhältnis der Marktkapitalisierung von Bitcoin zum Gesamtmarkt der Kryptowährungen misst, und gibt Aufschluss...
Nichts mehr verpassen
Wie haben wir getestet?
Über den fw-Score

Mit dem fw-Score wollen wir einen objektiven und nachvollziehbaren Erfüllungsgrad für die Qualität digitaler Lösungen einführen.

Der fw-Score wird auf einer Skala von 0 (schlecht) bis 100 (perfekt) abgetragen und soll so für eine Vergleichbarkeit von digitalen Lösungen stehen.

Nachdem wir in den letzten Jahren eine Vielzahl von Benchmarkings beauftragt und im Kundenauftrag begleitet haben, missfiel uns immer wieder, dass entweder eine Bewertung des Geschäftsmodells oder aber eine UX/UI-Bewertung erfolgte. Nie wurde versucht, die berechtigten wirtschaftlichen Interessen der Bank und die Kundenerwartungen in einem Benchmarking zu untersuchen.

Unser Anspruch und Antritt ist genau das sicherzustellen: Eine ausgewogene Betrachtung der wirtschaftlichen Wirkung für die Bank (Optimierung der Vertriebs- und Prozesskosten, Margenausweitung, usw.) und der Nutzererwartungen. Die wirtschaftliche Wirkung für die Bank bemessen wir im Digitalisierungsgrad und gewichten ihn mit 70%, während wir die Kundenerwartungen mit dem Bedienkomfort bewerten und mit 30% gewichten. Die beiden Kriterien schließen sich selbstverständlich nicht aus und sind auch nicht überschneidungsfrei.

Aus digit.cologne wird finwyz

AI
Banking
Crypto

2018 starteten wir als digit.cologne in Köln und mit branchen-übergreifenden Beratungsangeboten.

finwyz konzentriert sich auf Financial Services und entwickelt digitale Geschäftsmodelle. Wir greifen die Chancen neuer Technologien wie AI oder DLT und geänderte Kundenerwartungen auf und erreichen Erlössteigerungen und Kostenreduzierungen.

finwyz – banking beyond the hype

Unsere finwyz-Experts brennen für digitale Finanzthemen, denken und handeln digital1st!

Aktuelle Themen wie AI-Agents, Tokenisierung von Vermögenswerten oder Embedded Finance zeigen deutlich, dass sich die Art und Weise, wie Kunden mit Finanzen interagieren immer schneller ändert.

finwyz erarbeitet weise Entscheidungen (wyz = wise) für die Financial Services Branche.

Tobias Ehret
Geschäftsführer
Joshua Olbrich
Consultant
Franz-Philipp Westphal
Franz-Philipp Westphal
Consultant
pascal schade
Pascal Schade
Consultant
Moritz Braun
Consultant
Julian Bauer
Julian Bauer
Consultant