Seit 2020 kamen 12,1 Millionen neue Depots hinzu – ein Plus von 48 %. Der Kurswert der in meldepflichtigen Instituten verwahrten Wertpapiere privater Haushalte stieg auf 2.202 Mrd. Euro – ein Plus von 76 % gegenüber 2020.
Doch wer sind die Verantwortlichen dieses Wachstums und wer konnte seine Marktanteile nicht ausweiten?
Der zentrale Wachstumstreiber des Marktes waren die Neobroker, allen voran Trade Republic, das rund 40 % des gesamten Marktwachstums seit 2020 für sich verantwortet. Filialbanken geraten dagegen zunehmend unter Druck: Sparkassen und Volksbanken verzeichnen zwar weiterhin Zuwächse, wachsen jedoch deutlich langsamer als der Gesamtmarkt.
Gleichzeitig eröffnet sich eine neue Zielgruppe: Erstmals stellen die 18- bis 35-Jährigen die größte Gruppe bei Depot-Neueröffnungen. Entsprechend wichtig, dass sich Anbieter an deren neue Bedürfnisse anpassen – allen voran mit einem klaren Mobile-First-Ansatz: Über 70 % der Neueröffnungen erfolgen mittlerweile über mobile Apps.
Einen weiteren erheblichen Schub erwartet der Markt durch die Einführung des Altersvorsorgedepots. Schätzungen zufolge dürften dadurch in den kommenden Jahren 3–4 Millionen zusätzliche Neudepots entstehen – ein erheblicher Schub für das Gesamtmarktwachstum.
Was die Studie beinhaltet:
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Mit dem fw-Score wollen wir einen objektiven und nachvollziehbaren Erfüllungsgrad für die Qualität digitaler Lösungen einführen.
Der fw-Score wird auf einer Skala von 0 (schlecht) bis 100 (perfekt) abgetragen und soll so für eine Vergleichbarkeit von digitalen Lösungen stehen.
Nachdem wir in den letzten Jahren eine Vielzahl von Benchmarkings beauftragt und im Kundenauftrag begleitet haben, missfiel uns immer wieder, dass entweder eine Bewertung des Geschäftsmodells oder aber eine UX/UI-Bewertung erfolgte. Nie wurde versucht, die berechtigten wirtschaftlichen Interessen der Bank und die Kundenerwartungen in einem Benchmarking zu untersuchen.
Unser Anspruch und Antritt ist genau das sicherzustellen: Eine ausgewogene Betrachtung der wirtschaftlichen Wirkung für die Bank (Optimierung der Vertriebs- und Prozesskosten, Margenausweitung, usw.) und der Nutzererwartungen. Die wirtschaftliche Wirkung für die Bank bemessen wir im Digitalisierungsgrad und gewichten ihn mit 70%, während wir die Kundenerwartungen mit dem Bedienkomfort bewerten und mit 30% gewichten. Die beiden Kriterien schließen sich selbstverständlich nicht aus und sind auch nicht überschneidungsfrei.
2018 starteten wir als digit.cologne in Köln und mit branchen-übergreifenden Beratungsangeboten.
finwyz konzentriert sich auf Financial Services und entwickelt digitale Geschäftsmodelle. Wir greifen die Chancen neuer Technologien wie AI oder DLT und geänderte Kundenerwartungen auf und erreichen Erlössteigerungen und Kostenreduzierungen.
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