ETF Rekordjahr: knapp 250 Mrd. EUR Nettozuflüsse

2024 war das ETF Rekordjahr – Europäische Anleger investierten im Jahr 2024 netto 247 Milliarden Euro in europäische börsengehandelte passive Fonds (ETFs und ETCs). Dies entspricht einer Steigerung um mehr als 50% gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2021 (159 Mrd. EUR).

Das verwaltete Vermögen stieg zum Jahresende 2024 auf 2,18 Billionen Euro – ein Anstieg um 33% gegenüber 2023. Der Marktanteil (ohne Geldmarktfonds) stieg 2024 auf 29,66% und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert von 26,5 Prozent.

Bemerkenswertes ETF Rekordjahr

  • Aktien-ETFs dominieren den Markt
    Mit 197,2 Mrd. EUR investierten europäische Anleger fast 80% in Aktien-ETFs.
  • ESG- und Themen-ETFs mit deutlichem Rückgang
    Die Zuflüsse in ESG-ETFs sanken um 24 % auf 32,4 Mrd. EUR, thematische ETFs verzeichneten sogar erstmals seit vielen Jahren Mittelabflüsse.
  • Aktive ETFs gewinnen an Bedeutung
    Verdreifachung der Zuflüsse auf 19,1 Mrd. Euro bei aktiv verwalteten ETFs und Wachstum auf nun 7,7 % der gesamten ETF-Zuflüsse.

 

Fazit

Passive Fonds haben bereits einen Marktanteil von fast 30% erreicht und werden aktive Fonds bald einholen. ESG- und thematische passive Fonds gehen massiv zurück, vielleicht weil diese zu spät aufgelegt wurden? Der iShares Global Clean Energy UCITS ETF USD (Dist) (ISIN IE00B1XNHC34, WKN A0MW0M) zeigt bspw. eine 1J-Performance von -18,90%.

Aktive ETFs sind auf dem Vormarsch, die Zuflüsse haben sich gegenüber 2023 verdreifacht.
Wann werden wir erste nahezu individuell zugeschnittene ETFs bei Neobrokern sehen? Vielleicht gibt es demnächst den Anti-Elon ETF, den Pro-GDPR ETF oder den green energy ex-tesla ETF, …

ETF Rekordjahr: knapp 250 Mrd. EUR Nettozuflüsse
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Über den fw-Score

Mit dem fw-Score wollen wir einen objektiven und nachvollziehbaren Erfüllungsgrad für die Qualität digitaler Lösungen einführen.

Der fw-Score wird auf einer Skala von 0 (schlecht) bis 100 (perfekt) abgetragen und soll so für eine Vergleichbarkeit von digitalen Lösungen stehen.

Nachdem wir in den letzten Jahren eine Vielzahl von Benchmarkings beauftragt und im Kundenauftrag begleitet haben, missfiel uns immer wieder, dass entweder eine Bewertung des Geschäftsmodells oder aber eine UX/UI-Bewertung erfolgte. Nie wurde versucht, die berechtigten wirtschaftlichen Interessen der Bank und die Kundenerwartungen in einem Benchmarking zu untersuchen.

Unser Anspruch und Antritt ist genau das sicherzustellen: Eine ausgewogene Betrachtung der wirtschaftlichen Wirkung für die Bank (Optimierung der Vertriebs- und Prozesskosten, Margenausweitung, usw.) und der Nutzererwartungen. Die wirtschaftliche Wirkung für die Bank bemessen wir im Digitalisierungsgrad und gewichten ihn mit 70%, während wir die Kundenerwartungen mit dem Bedienkomfort bewerten und mit 30% gewichten. Die beiden Kriterien schließen sich selbstverständlich nicht aus und sind auch nicht überschneidungsfrei.

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