Deutsche Banken und ihre Krypto Strategie – Überblick 2026

Deutsche Banken und ihre Krypto Strategie 2026
Von der Pilotphase in den operativen Regelbetrieb: Wie der deutsche Bankensektor unter dem Dach der MiCA-Verordnung den entscheidenden Schritt zur Integration digitaler Vermögenswerte vollzieht – und wer die Vorreiter sind.

2025 hat Europa 68 neue Crypto-Asset Service Provider zugelassen – mehr als in jedem Jahr zuvor, und Deutschland führt die Liste an. Das Passporting-Prinzip der MiCA-Lizenz macht den Unterschied: Einmal zugelassen, darf ein Institut in allen 27 EU-Staaten operieren und erreicht damit rund 450 Millionen potenzielle Kunden. Einige Banken, darunter z.B. die Sutor Bank oder die dwpBank, haben diese Zulassungen bereits erhalten.

Ab dem 1. Juli 2026 gilt MiCA in vollem Umfang, ohne CASP-Lizenz ist der Betrieb dann schlicht illegal. Die BaFin hat für 2026 mindestens 75 Sonderprüfungen im Bereich Geldwäscheprävention bei Krypto-Dienstleistern angekündigt und will unlizenzierte Anbieter konsequent vom Markt drängen.

Die abwartende Haltung der letzten Jahre war in vielen Häusern weniger Überzeugung als Unsicherheit, regulatorische Lücken eigneten sich gut als Ausrede. Diese Ausrede gilt nicht mehr. Bankhaus Metzler und V-Bank fungieren bereits als Reservebanken für den Euro-Stablecoin EURAU. Die Commerzbank hält Anteile am ETP-Emittenten NXT Assets. Die ING bietet Krypto-ETPs direkt im Depot an. Das Krypto Ökosystem reift, aus Experimenten werden tragfähige Geschäftsmodelle.

Einen großen Schritt vollzog am 9. Februar 2026 auch die Deutsche Börse: Auf ihrem Handelsplatz 360X gehen seitdem tokenisierte Aktien wie GOOGLx oder NVDAx gegen Stablecoins rund um die Uhr über den Tisch, BaFin-reguliert und 1:1 durch echte Aktien besichert.

Im Folgenden werden die Ansätze der wichtigsten deutschen Banken im Umgang mit digitalen Assets näher beleuchtet, aktualisiert mit den neuesten Entwicklungen aus dem Jahr 2026.

 

Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen wurden sorgfältig erarbeitet und basieren auf eigenen Erhebungen. Wir übernehmen keine Gewähr für die Vollständigkeit oder Richtigkeit der Informationen und behalten uns Irrtümer vor. Sollten Sie Unstimmigkeiten bemerken oder Ergänzungen haben, freuen wir uns über Ihre Rückmeldung.

 

Deka

Die DekaBank hat seit Dezember 2024 eine Kryptoverwahrlizenz von EZB und BaFin und baut darauf das Backend für den geplanten Krypto-Handel der Sparkassen auf. Die Abwicklung läuft über Boerse Stuttgart Digital. Kunden sollen über die bestehende Sparkassen-App kaufen können, ohne neue Konten oder separate Wallets zu benötigen.

Parallel läuft auf der 2022 gestarteten SWIAT-Blockchain-Plattform das nächste Projekt: Zusammen mit neun weiteren Finanzinstituten hat die Deka die Initiative „Regulated Layer One“ gegründet – eine gemeinsame DLT-Infrastruktur, die von Anfang an für regulierte Märkte gebaut ist.

NEU 2026 Die DekaBank gehört zu den Gründungsmitgliedern des Qivalis-Konsortiums (September 2025), das einen regulierten Euro-Stablecoin entwickelt. Was im September 2025 mit neun Gründungsbanken startete, zählt bis Mai 2026 bereits 37 europäische Mitgliedsbanken. Der Launch des Stablecoins ist für das zweite Halbjahr 2026 geplant – vorbehaltlich der Zulassung durch die De Nederlandsche Bank als E-Geld-Institut. Technologiepartner ist Fireblocks, der die Infrastruktur auf Basis des ERC-20F-Standards liefert.

DZ Bank

Über die meinKrypto-Plattform der DZ Bank können Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken seit Anfang 2026 Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Cardano handeln. Das Angebot ist Execution-Only, keine Beratung, keine Empfehlung, nur Zugang.

NEU 2026 Ende Dezember 2025 erteilte die BaFin die MiCAR-Zulassung für die Plattform „meinKrypto“. Am 14. Januar 2026 folgte die offizielle Rollout-Bekanntgabe. Über eine in die VR-App eingebundene Wallet erhalten Kunden die Möglichkeit zur eigenständigen Verwaltung ihrer digitalen Bestände. Die operative Abwicklung der Transaktionen erfolgt über die Euwax, während die Verwahrung sicher durch die Börse Stuttgart Digital Custody gewährleistet wird. Jede angeschlossene Primärbank muss eine eigene BaFin-Benachrichtigung einreichen, bevor sie das Angebot für ihre Kunden aktivieren kann.

Nachfrage ist da: Eine Erhebung des Genoverbands zeigt, dass sich 71 % der VR-Banken aktiv mit Krypto beschäftigen – 17 Prozentpunkte mehr als 2023.

NEU 2026 Gleichzeitig mit der meinKrypto-Bekanntgabe trat die DZ Bank als elftes Mitglied dem Qivalis-Konsortium bei. CEO Jan-Oliver Sell erklärte dazu sinngemäß: „Wir sind erfreut, die DZ Bank als elftes Mitglied des Konsortiums willkommen zu heißen. Ihre Teilnahme stärkt unser gemeinsames Engagement für den Aufbau einer robusten, MiCAR-konformen Euro-Stablecoin-Infrastruktur.“

Sparkassen-Finanzgruppe / DSGV

Im Jahr 2025 vollzieht die Sparkassen-Finanzgruppe eine der symbolträchtigsten Kehrtwenden in der deutschen Bankengeschichte: Nach Jahren der offenen Ablehnung revidiert sie ihre restriktive Haltung gegenüber Kryptowährungen und plant die Integration in die Sparkassen-App.

Die operative Umsetzung erfolgt über die direkte Integration in die Sparkassen-App, wodurch Kunden in ihrer gewohnten digitalen Umgebung den Handel mit Assets wie Bitcoin oder Ethereum abwickeln können sollen. Dabei verfolgt die Sparkasse einen Execution-Only-Ansatz: Das Institut spricht keine aktive Empfehlung für Krypto-Investments aus, sondern stellt informierten Anlegern lediglich die notwendige Handelsinfrastruktur zur Verfügung. Zusätzliche KYC-Prozesse sind laut aktuellen Berichten nicht vorgesehen, die Abwicklung erfolgt vollständig innerhalb der bestehenden Banking-Infrastruktur.

Trotz der geplanten Krypto-Integration bleibt die Grundhaltung betont vorsichtig: DSGV-Präsident Ulrich Reuter spricht sich weiterhin gegen Kryptowährungen für die Altersvorsorge aus. „Kryptowährungen sind hochspekulative Anlagen“, betonte der Verband – eine aktive Bewerbung oder Beratung werde es nicht geben. Reuter steht zudem dem digitalen Euro im Privatkundenbereich skeptisch gegenüber und plädiert für eine Integration in das bestehende Bezahlsystem Wero.

Mit über 50 Millionen Kunden und einer Bilanzsumme von rund 2.500 Milliarden Euro ist die Sparkassen-Finanzgruppe das größte Finanzinstitut Deutschlands. Ihr Einstieg in den Krypto-Handel hat eine kaum zu überschätzende Signalwirkung, ist aber im Vergleich zu den Volks- und Raiffeisenbanken mit spürbarem Zeitverzug behaftet. Die Gebührenstruktur bleibt ein offenes strategisches Risiko: Vergleiche mit dem teuren S-Broker wecken Wettbewerbsbedenken.

Union Investment

2023 hat Union Investment erstmals externe Kryptofondsanteile in ein Sondervermögen aufgenommen: Gemeinsam mit dem Bankhaus Metzler wurden auf der Polygon-Blockchain Anteile des MAM-Fonds „Metzler Global Growth Sustainability DA“ erworben und in den Multi-Asset-Fonds „PrivatFonds: Flexibel pro“ integriert. Ein Jahr darauf kam ein eigener Blockchain-Fonds, in dem Kryptowährungen über Zertifikate abgebildet werden und bis zu 15 Prozent des Fondsvermögens ausmachen dürfen.

Im Sommer 2025 haben Union Investment, DekaBank und die Handelsplattform 360x eine Siemens-Digitalanleihe im Millionenvolumen erstmals am regulierten Sekundärmarkt gehandelt. Es war der erste Nachweis, dass DLT-basierte Anleihen auch jenseits der Erstausgabe liquide handelbar sind.

Hinsichtlich der Asset-Allokation betont CEO Hans Joachim Reinke, dass sich Kryptowährungen als Beimischung eignen, jedoch eine Quote von fünf Prozent nicht überschreiten sollten. Sein Fokus liegt explizit auf Bitcoin; anderen Kryptowerten steht er skeptisch gegenüber.

Bankhaus Metzler

Bereits im Jahr 2023 positionierte sich die Metzler Asset Management GmbH als Vorreiter am deutschen Markt, indem sie erstmals elektronische Anteilscheine des Investmentfonds „Metzler Global Growth Sustainability“ auf der Polygon-Blockchain tokenisierte. Dieser mit einem Innovationspreis gewürdigte Schritt ermöglicht, dass Anteile nahezu in Echtzeit gehandelt, übertragen und verwaltet werden können.

Im Sommer 2025 folgte die Gründung des neuen Geschäftsbereichs Metzler DX (MDX), mit dem das Bankhaus seinen Fokus gezielt auf digitale Assets richtet. Mario Mattera, Vorstandsmitglied des Bankhauses, unterstreicht die strategische Relevanz: „Wir glauben fest an das Potenzial von Blockchain und digitalen Assets.“

NEU 2026 Der AllUnity-Stablecoin EURAU, für den Metzler als Reservebank fungiert, ist im Sommer 2025 live gegangen und wurde Ende 2025 von der Deutschen Börse Group in ihre Finanzmarktinfrastruktur integriert. Das Bankhaus Metzler ist damit operativ als Reservebank aktiv – ein direktes Exposure in das entstehende Euro-Stablecoin-Ökosystem.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank baut mit DAMA 2 eine eigene Layer-2-Lösung auf Ethereum/ZKsync-Basis. Die Plattform soll Wertpapier- und Zahlungsverkehr abwickeln und dabei die regulatorischen Anforderungen europäischer Märkte von Anfang an erfüllen. Der für die zweite Jahreshälfte 2025 angekündigte MVP-Start ist noch nicht erfolgt.

Weiter ist die DWS, die Fondstochter der Deutschen Bank: Ihr Joint Venture AllUnity brachte im Sommer 2025 den Euro-Stablecoin EURAU live. Die Deutsche Börse hat ihn Ende 2025 in ihre Nachhandelsinfrastruktur integriert.

NEU 2026 Für 2026 plant die Deutsche Bank den Launch eines institutionellen Custody-Services – in Partnerschaft mit Bitpanda Technology Solutions und Taurus SA. In den Schweizer Infrastrukturanbieter hat die Bank bereits 2023 mit 65 Millionen Dollar investiert. Das Angebot richtet sich an institutionelle Kunden mit Fokus auf Bitcoin, Ethereum und tokenisierte Vermögenswerte.

NEU 2026 Als Depotbank für Metaplanet, Japans bekanntesten börsennotierten Bitcoin-Investor, erschließt sich die Deutsche Bank ein Mandat, das vor drei Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Hinzu kommt eine Partnerschaft mit Standard Chartered für den US-Markt, wo das Digital-Asset-Angebot gemeinsam ausgebaut wird.

NEU 2026 Die Deutsche Bank arrangiert außerdem den geplanten Bitpanda-Börsengang an der Frankfurter Börse – gemeinsam mit Goldman Sachs und Citigroup. Bitpanda wird mit 4 bis 5 Milliarden Euro bewertet. Das Besondere: Die Deutsche Bank nutzt Bitpanda-Technologie gleichzeitig für ihren eigenen Custody-Service. Wer seinen Partner an die Börse bringt, hat ein anderes Interesse an dessen Erfolg.

Deutsche Börse

Die Deutsche Börse hat ihre Digitalstrategie unter dem Namen „Horizon 2026″ zusammengefasst. Die Plattform DBDX wurde in den hauseigenen Devisenhandelsplatz 360T integriert und läuft jetzt als 3DX Digital Exchange. Institutionelle Kunden können dort MiCAR-reguliert mit digitalen Assets handeln, in Kooperation mit Bitpanda.

NEU 2026 Am 9. Februar 2026 startete die Deutsche Börse den Handel mit tokenisierten Aktien auf 360X: Fünf sogenannte xStocks – GOOGLx, NVDAx, TSLAx, SPYx und CRCLx – sind seitdem gegen Stablecoins rund um die Uhr handelbar. Jedes Papier ist 1:1 durch die zugrundeliegende Aktie besichert, verwahrt in einer insolvenzgeschützten Struktur. Das kumulative Handelsvolumen von xStocks überstieg im Vorfeld die Marke von 20 Milliarden US-Dollar.

Das ist das erste konkrete Ergebnis der im Dezember 2025 bekannt gegebenen Partnerschaft mit Kraken, die Handel, Verwahrung, Abwicklung und tokenisierte Vermögenswerte umfasst. 360X ist von BaFin und ESMA reguliert; weitere xStocks-Titel sind angekündigt.

Dazu kommt eine Kooperation mit Circle: USDC und EURC sollen handelbar werden und langfristig auch als Sicherheiten bei Clearstream anerkannt sein. Die digitale Nachhandelsplattform D7 hat bis März 2025 eine Million Emissionen verarbeitet, das Gesamtvolumen liegt bei 22 Milliarden Euro.

ING Deutschland

Die ING bietet deutschen Kunden physisch besicherte Krypto-ETPs direkt im Depot: rund 50 Exchange Traded Notes auf 28 Vermögenswerte, darunter Bitcoin, Ethereum, XRP und Solana. Partner sind 21Shares, VanEck, iShares, Bitwise und WisdomTree. Sparpläne sind gebührenfrei.

NEU 2026 Als Gründungsmitglied des Qivalis-Konsortiums (September 2025) ist die ING direkt an der Entwicklung des geplanten Euro-Stablecoins beteiligt. Der ehemalige ING-Manager Floris Lugt ist als CFO von Qivalis einer der Architekten des Projekts. Die Stablecoin-Reserven sollen zu mindestens 40 % als Bankeinlagen gehalten werden, der Rest in Euro-Staatsanleihen verschiedener Länder. Der Launch ist für das zweite Halbjahr 2026 geplant.

Commerzbank

Die Commerzbank setzt ihre Krypto-Strategie konsequent fort. Als erste deutsche Universalbank sicherte sich das Institut bereits 2023 die Kryptoverwahrlizenz. Aktuell vertieft die Bank ihr Engagement durch einen strategischen Einstieg bei der NXT Assets GmbH, an der sie nun eine Beteiligung von 14,3 Prozent hält. NXT Assets spezialisiert sich auf die Emission besicherter Exchange Traded Products (ETPs) für Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether, die bei Crypto Finance (Deutschland) – einer Tochtergesellschaft der Deutschen Börse – verwahrt werden.

NEU 2026 Die Commerzbank bereitet sich darauf vor, als zweiter Custodian für NXT Assets aufzutreten, neben der bereits aktiven Crypto Finance. Dies würde den Grundsatz physischer Besicherung mit institutioneller Mehrfachverwahrung etablieren, vergleichbar mit dem Modell von Xetra-Gold. Gernot Kleckner, Bereichsvorstand Capital Markets, betont: „Unser Engagement bei nxtAssets ist ein klares Signal: Wir gestalten die Zukunft der digitalen Vermögensanlage aktiv mit und setzen dabei auf höchste Sicherheitsstandards für unsere Kunden.“

Parallel treibt die Innovationseinheit Neosfer in Kooperation mit DLT Finance und dem Zahlungsdienstleister Tazapay einen Prototypen für grenzüberschreitende Stablecoin-Zahlungen voran: Das System nutzt regulierte Stablecoins wie USDC und EURC auf Ethereum und Polygon, um internationale Transaktionen in unter fünf Minuten abzuwickeln.

Comdirect

Die Comdirect priorisiert Kryptowährungen auf ihrer aktuellen Roadmap hoch und reagiert damit auf das wachsende Interesse von Privatanlegern an dieser Anlageklasse. Während die Bank bereits seit 2017 Zertifikate auf Kryptowährungen anbietet, arbeitet das Institut intensiv an einer Angebotserweiterung, um noch im laufenden Jahr den direkten Handel mit Krypto-Assets für Privatkunden zu ermöglichen. Ein konkreter Launchtermin für den direkten Krypto-Handel im Jahr 2026 konnte bislang nicht öffentlich verifiziert werden.

Weitere Institute mit MiCA-Lizenz

Eine Reihe spezialisierter Institute hat in den vergangenen Monaten MiCA-Lizenzen erhalten und baut damit ihre regulatorische Grundlage für das Krypto-Geschäft aus. Im Folgenden werden die wichtigsten Häuser im Überblick dargestellt:

Volksbank Bayern Mitte

Die Volksbank Bayern Mitte in Ingolstadt ist die Bitcoin-Pionierin unter den deutschen Genossenschaftsbanken. Bereits seit April 2022 betreibt sie ein eigenes Bitcoin-Handelsportal (BitcoinGo, ursprünglich über CM Equity) und war damit das erste Regionalinstitut, das sich so präsent mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Der Ansatz ist konsequent „Bitcoin only“ und auf Selbstverwahrung ausgerichtet – die Bank betreibt sogar eine eigene Fullnode, die im Schaufenster der Hauptstelle einsehbar ist. Vorstandschef Andreas Streb verfolgt einen bildungsorientierten Kurs: Statt aktiver Beratung gibt es ein Bitcoin-Informationsgespräch, Kunden werden nicht aktiv angesprochen.

Über die reine Handelsfunktion hinaus testete die Bank Bitcoin als Kreditsicherheit – das Pilotprojekt mit 21bitcoin und Sopra Financial Technology wurde jedoch eingestellt, bevor es in den operativen Betrieb überging.

Unberührt davon bleibt die regulatorische Grundlage: Die MiCA-Lizenz ermöglicht der Volksbank Bayern Mitte den eigenständigen Handel und die Verwahrung von Kryptowährungen. Als strategischer Infrastrukturpartner fungiert weiterhin die DZ Bank.

V-Bank

Die V-Bank hat mit dem Erhalt der MiCA-Lizenz ihre strategische Positionierung im Digital Asset Banking gefestigt. Das Dienstleistungsportfolio umfasst den Handel mit Kryptowährungen, die Abwicklung tokenisierter Wertpapiere und Fondsanteile sowie eine proprietäre Kryptoverwahrlösung. Die V-Bank agiert darüber hinaus als Infrastrukturpartner für die Tokenisierung realer Vermögenswerte (Real-World Assets), wie das Beispiel der elektronischen Fondsanteile von coinIX zeigt.

Ein weiterer Beleg für die strategische Relevanz: Die V-Bank fungiert als eine der Reservebanken für den AllUnity-Stablecoin EURAU und ist Teil der Initiative „Regulated Layer One“. In Kooperation mit der Volksbank Mittweida entwickelt sie zudem eine White-Label-Lösung unter dem Projektnamen „Crypto as a Service“ (CaaS), die kleinen und mittleren Bankinstituten einen regulierten Einstieg ins Krypto-Geschäft ermöglicht.

Hauck Aufhäuser Lampe

Hauck Aufhäuser Lampe baut auf einer über Jahre etablierten Kryptostrategie auf: Die Hauck Aufhäuser Digital Custody ist nun autorisiert, die Verwahrung und Verwaltung von Krypto-Assets für institutionelle Kunden vollumfänglich reguliert anzubieten. Das Angebotsspektrum deckt Kryptowährungen, Token, Kryptowertpapiere sowie Kryptofondsanteile ab. Einen Meilenstein markierte die Durchführung einer internationalen Smart-Derivative-Contract (SDC)-Transaktion auf der Blockchain – in Kooperation mit der DZ Bank.

Sutor Bank

Die Sutor Bank ist schon lange im Krypto-Geschäft aktiv, länger als die meisten Universalbanken. In Kooperation mit Justtrade bietet sie rund 60 Kryptowerte an, dazu Bitcoin-Handel, Stablecoin-Services und Kryptosparpläne. Für das erste Quartal 2026 war der Einstieg in die eWpG-Verwahrung geplant – eine öffentliche Bestätigung steht noch aus.

dwpBank

Mit der MiCA-Erlaubnis für die Auftragsausführung kann die dwpBank als Finanzkommissionär Krypto-Orders für angeschlossene Banken und Sparkassen abwickeln. Ihre Plattform wpNex übernimmt dabei Orderrouting, Abrechnung und Synchronisation mit dem Kryptoverwahrer – als integrierter Prozess ohne manuelle Eingriffe.

NEU 2026 Ihr Gewicht wird mit dem Sparkassen-Launch erheblich größer: Als zentraler Abwicklungsdienstleister ist das Haus direkt in die Rollout-Pläne der Sparkassengruppe eingebunden. dwpBank-Vorstand Kristina Lindenbaum bringt die Lage auf den Punkt: „Es gibt einfach eine Kundennachfrage für den Handel mit Kryptowährungen, die wir nicht ignorieren können.“

Baader Bank

Die Baader Bank bedient als lizenzierter B2B-Dienstleister institutionelle Kunden und Partnerbanken, die über ihre Plattform auf über 50 Kryptowerte zugreifen können – rund um die Uhr, neben dem klassischen Wertpapierhandel. Mit einer Minderheitsbeteiligung am Custody-Fintech Tangany hat die Bank auch auf diesem Feld Fuß gefasst.

Neobroker: Trade Republic, Bunq und Revolut

Trade Republic

Trade Republic positioniert sich neu im Markt für digitale Vermögenswerte und reagiert auf die langjährige Nachfrage nach einer vollumfänglichen Wallet-Infrastruktur. Durch die Einführung einer integrierten Wallet-Lösung können Kunden nun über 50 Kryptowährungen nicht nur kaufen und verkaufen, sondern auch transferieren und staken. Damit adressiert das Unternehmen gezielt die in der Vergangenheit geäußerte Kritik an fehlenden Auszahlungsmöglichkeiten auf private Self-Hosted Wallets. Das „Crypto Saveback„-Programm bietet zusätzlich 2 % Cashback, wenn Transaktionen mit einer Kryptowährung beglichen werden. Mit diesem Portfolio gehört Trade Republic zu den ersten vollständig lizenzierten Banken in Europa, die diese umfassenden Krypto-Features in einem regulierten Umfeld anbieten.

Bunq

Die niederländische Neobank Bunq positioniert sich neu auf dem deutschen Markt für Kryptowährungen. Kunden erhalten Zugang zu einem breiten Spektrum von über 350 Kryptowährungen, wobei der Einstieg bereits ab einem Euro möglich ist. Die Transaktionen werden in Echtzeit ausgeführt. Zur Gewährleistung regulatorischer Konformität setzt Bunq auf eine strategische Partnerschaft mit der Kryptobörse Kraken. Aktuell ist es jedoch nicht möglich, die Kryptowährungen auf eine Self-Hosted Wallet zu transferieren.

Revolut

Nach einer vorübergehenden Pausierung des Kryptohandels im Oktober 2025 aufgrund fehlender regulatorischer Voraussetzungen hat Revolut seine Position durch den Erhalt einer MiCA-Lizenz entscheidend gestärkt. Das erweiterte Angebot unter dem Label „Crypto 2.0″ umfasst über 280 verschiedene Krypto-Token, gebührenfreies Staking mit Renditen von bis zu 22 % APY sowie nahtlose Ein- und Auszahlungsmethoden. Ein wesentliches Feature ist „Revolut Ramp“: Dieser Dienst erlaubt den direkten Kauf von Kryptowährungen in externe Wallets wie Ledger, ohne Umwege über Börsen. Mit diesem umfassenden Ökosystem betreut Revolut mittlerweile über 40 Millionen Kunden in Europa – und setzt damit die Messlatte für den Funktionsumfang im regulierten Krypto-Banking.

Strategische Einschätzung: Vorreiter, Umsetzer und Zögernde

Die Institute im Vergleich – bewertet nach drei Kriterien: Haben sie eine MiCAR-Lizenz? Ist das Angebot live oder nur angekündigt? Und wie weit reicht die Strategie – Retail, institutionell, Infrastruktur?

🟢 Vorreiter

  • Deutsche Börse
  • Deutsche Bank
  • DZ Bank
  • DekaBank
  • Commerzbank
  • ING Deutschland
  • Revolut

🟡 Solide Umsetzer

  • Trade Republic
  • Bankhaus Metzler
  • V-Bank
  • dwpBank
  • Baader Bank
  • Hauck Aufhäuser Lampe
  • Bunq
  • Sutor Bank
  • Volksbank Mittlerer Schwarzwald
  • Volksbank Bayern Mitte

⬜ Noch in Umsetzung

  • Sparkasse / DSGV
  • Comdirect
  • Union Investment
  • Volksbank Mittweida

🟢 Die Vorreiter – Aktive Gestalter des Ökosystems

Diese Institute haben Lizenzen, live-Produkte und eine Strategie, die über ein einzelnes Produkt hinausgeht.

Deutsche Börse ist das bisher am weitesten aufgebaute digitale Ökosystem unter deutschen Instituten. 360X handelt tokenisierte Aktien gegen Stablecoins, D7 hat 22 Milliarden Euro in Tokenisierungsvolumen abgewickelt, Circle liefert die Stablecoin-Infrastruktur, AllUnity ist in Clearstream integriert. Das ist kein Pilotprogramm, das sind vier laufende Produkte gleichzeitig.

Deutsche Bank ist unter den Universalbanken am breitesten aufgestellt: DAMA 2 als eigene Layer-2-Infrastruktur, EURAU als Stablecoin über die DWS-Tochter AllUnity, institutionelles Custody via Bitpanda und Taurus, Depotbank für Metaplanet, US-Expansion mit Standard Chartered – und obendrauf die Rolle als Arrangeur des Bitpanda-IPOs. Wer seinen Technologiepartner gleichzeitig an die Börse bringt, sitzt tiefer im Ökosystem als jede andere deutsche Universalbank.

DZ Bank hat das stärkste Retail-Netzwerk: meinKrypto mit BaFin-Zulassung seit Januar 2026, 71 % der VR-Banken aktiv mit Krypto beschäftigt, Abwicklung über Euwax und Börse Stuttgart Digital. Der gleichzeitige Qivalis-Beitritt verankert die Bank auch in der Stablecoin-Infrastruktur. Die Genossenschaftliche FinanzGruppe war beim Retail-Launch schneller als die Sparkassen.

DekaBank arbeitet im Hintergrund – und ist genau deshalb so wichtig. Als Kryptoverwahrer für die Sparkassengruppe, Gründerin der SWIAT-Plattform, Mitinitiatorin von Regulated Layer One und Gründungsmitglied bei Qivalis hat die Deka die Infrastruktur gebaut, auf der andere ihre Produkte launchen. Kein anderes Institut hat vergleichbar viele operative Rollen in der deutschen Krypto-Bankenlandschaft.

Commerzbank hat 2023 als erste Universalbank eine Kryptoverwahrlizenz erhalten und baut seitdem konsequent aus: 14,3-Prozent-Beteiligung an NXT Assets, geplante zweite Custodian-Rolle für physisch besicherte ETPs, Stablecoin-Zahlungsprototyp via Neosfer. Das ist ein klares Bild – keine Ankündigungen, sondern Beteiligungen und laufende Projekte.

ING Deutschland verbindet zwei Ebenen, die bei anderen oft getrennt laufen: Im Retail-Geschäft sind 50 Krypto-ETNs live, Sparpläne gebührenfrei. Auf institutioneller Ebene ist die ING Gründungsmitglied bei Qivalis, deren CFO vom ING-Konzern kommt. Beide Seiten sind aktiv – das ist kein Entweder-oder.

Revolut zeigt, was reguliertes Krypto-Banking maximal leisten kann: 280+ Token, Staking mit bis zu 22 % APY, direkte Auszahlung auf externe Wallets. Für traditionelle Institute ist das der Maßstab. Revolut hat keine jahrzehntelangen Kundenbeziehungen – dafür kein Dezember-1960-IT-System.

🟡 Die soliden Umsetzer – Klare Nischen, stabiler Kurs

Diese Häuser haben eine klare Position und setzen sie um – aber ihr Marktauftritt beschränkt sich auf eine definierte Nische.

Trade Republic ist die erste vollständig regulierte Bank in Europa, die Wallet-Transfer, Staking und Cashback-Programm in einer Plattform kombiniert – und das als lizenzierte Bank, nicht als Kryptobörse. Was fehlt: ein institutioneller Arm oder eine Infrastrukturrolle. Trade Republic bedient ausschließlich Retail, sehr gut.

Bankhaus Metzler hat mit der MDX-Einheit, tokenisierten Fondsanteilen auf Polygon und der Reservebank-Rolle für EURAU eine präzise Nische besetzt: reguliertes Digital-Asset-Banking für professionelle und institutionelle Kunden. EURAU ist seit Sommer 2025 live und in die Deutsche-Börse-Infrastruktur integriert. Die Einordnung als Umsetzer ist keine Kritik – Metzler setzt gut um, hat aber nicht vor, ein breit aufgestelltes Digital-Asset-Haus zu werden.

V-Bank ist eine Bank für Banken. MiCAR-Lizenz, AllUnity-Reservebank-Rolle, Regulated Layer One, CaaS-Modell – das sind alles B2B-Positionen. Für Endkunden unsichtbar, für die Institute dahinter relevant. Retail-Sichtbarkeit: keine.

dwpBank ist die unsichtbare Achse, auf der der Krypto-Rollout vieler Banken läuft. Ihre Plattform wpNex abwickelt Orders, synchronisiert mit dem Verwahrer, rechnet ab – alles automatisiert. Sichtbar wird die dwpBank erst dann, wenn andere Banken mit ihr im Rücken Produkte launchen. Das passiert mit dem Sparkassen-Launch im Sommer 2026.

Baader Bank hat eine funktionierende Nische: lizenzierter B2B-Handelsplatz, 50+ Assets, 24/7. Die Beteiligung an Tangany ergänzt das Portfolio um Custody-Kompetenz. Das Modell läuft – aber die Baader Bank gestaltet die großen Trends nicht mit, sie stellt die Infrastruktur bereit.

Hauck Aufhäuser Lampe hat mit dem SDC-Pilot mit der DZ Bank und der institutionellen Custody-Zulassung bewiesen, dass das Haus anspruchsvolle Anwendungsfälle realisieren kann. Bislang sind es Leuchtturmprojekte – ein Rolloutplan für 2026 ist öffentlich nicht bekannt.

Bunq bietet 350+ Kryptowährungen ab einem Euro, in Echtzeit, MiCA-konform über Kraken. Wer seine Coins auf eine eigene Wallet transferieren will, ist hier falsch. Das beschränkt das Angebot auf Anleger, denen Custodian-Verwahrung genügt.

Sutor Bank ist seit Jahren im Krypto-Markt aktiv und bietet über Justtrade rund 60 Kryptowerte, Sparpläne und Stablecoin-Services an. Der für Q1 2026 angekündigte Einstieg in die eWpG-Verwahrung wartet noch auf Bestätigung.

Volksbank Mittlerer Schwarzwald geht einen eigenen Weg – und zwar schon seit Oktober 2023, als eine der ersten Banken Deutschlands überhaupt. Statt sich an die meinKrypto-Plattform der DZ Bank anzuhängen, hat die Regionalbank aus Wolfach eine eigene Bitcoin-Handelsplattform aufgesetzt (technischer Partner: CM Equity AG). Der Ansatz ist konsequent Bitcoin-only.

Volksbank Bayern Mitte war noch früher dran – die Ingolstädter betreiben ihr eigenes Bitcoin-Handelsportal (BitcoinGo, über CM Equity) bereits seit April 2022 und gelten als erste Genossenschaftsbank Deutschlands mit einem präsenten Bitcoin-Angebot. Das Modell ähnelt dem der Voba MSW frappierend: „Bitcoin only“ als Leitsatz, Selbstverwahrung, eine eigene Fullnode im Schaufenster der Hauptstelle, ein Bitcoin-Informationsgespräch statt aktiver Beratung.

⬜ Noch in Umsetzung – Potenzial vorhanden, Umsetzung ausstehend

Diese Institute haben eine Richtung, aber noch kein fertiges Produkt.

Sparkasse / DSGV ist der auffälligste Fall. 50 Millionen Kunden, DekaBank als lizenziertes Backend, Sommer-2026-Termin – das wäre nach dem Launch automatisch das größte Krypto-Retail-Angebot in Deutschland. Dass die VR-Banken mit meinKrypto schneller waren, liegt an der dezentralen Entscheidungsstruktur der Sparkassengruppe: Jede Sparkasse entscheidet selbst. Die Gebührenstruktur ist noch immer offen, und die öffentliche Zurückhaltung des DSGV gibt keine klare Kaufempfehlung für das eigene Produkt.

Comdirect bietet seit 2017 Krypto-Zertifikate und hat den direkten Token-Handel für 2026 angekündigt. Ein bestätigter Starttermin fehlt noch.

Union Investment gibt seit Februar 2024 den Publikumsfonds UniThemen Blockchain aus, aber das ist ein Aktienfonds mit Krypto-Beimischung, kein direktes Krypto-Angebot. Bei rund 82,5 % Aktienquote investiert er primär in Unternehmen mit Blockchain-Bezug; echte Krypto-Werte machen 7,5 % aus (Bandbreite bis 15 %), und das nur indirekt über Zertifikate. Dazu kommen die bekannten DLT-Anleihentransaktionen am Sekundärmarkt. Union Investment betreibt also keine eigene Krypto-Infrastruktur und bietet Kunden keinen direkten Token-Zugang, sie verpackt das Thema in klassisches Asset Management. Solides Fondsgeschäft, aber keine eigenständige Krypto-Strategie im Sinne dieser Einordnung.

Volksbank Mittweida entwickelt gemeinsam mit der V-Bank ein White-Label-Modell unter dem Namen „Crypto as a Service“. Wenn es funktioniert, können dutzende kleinere Genossenschaftsbanken ihren Kunden Krypto-Zugang anbieten, ohne eigene Infrastruktur aufzubauen. Stand der Pilotphase: öffentlich nicht kommuniziert.

Fazit: Der Paradigmenwechsel ist vollzogen

2026 ist kein Übergangsjahr mehr. Die Lizenzen sind verteilt, die Produkte gehen live, und die Frage, ob deutsche Banken Kryptowährungen ernst nehmen, ist beantwortet. Drei Entwicklungen bestimmen das Jahr:

Erstens: Die Infrastruktur steht. Deutsche Börse, Deutsche Bank, DZ Bank und dwpBank haben parallel aufgebaut – tokenisierte Aktien, Stablecoins, institutionelle Verwahrung, Retail-Handel. Die Produkte laufen.

Zweitens: Der Euro-Stablecoin wird zur Gretchenfrage. Das Qivalis-Konsortium mit 37 Banken ist die europäische Antwort auf die Dollar-Dominanz im Stablecoin-Markt. Gelingt der Launch im zweiten Halbjahr 2026, gibt es erstmals einen bankgestützten Euro-Stablecoin mit echter Marktrelevanz. Scheitert er, überlässt Europa das Terrain weiter amerikanischen Anbietern wie Circle.

Drittens: Neobroker setzen den Maßstab. Revolut, Trade Republic und Bunq zeigen, wie reguliertes Krypto-Banking nutzerfreundlich aussieht. Die Sparkasse hat Jahrzehnte Vertrauen – aber keine 280 Token und kein Staking. Das ist der eigentliche Wettbewerb.

Deutsche Banken und ihre Krypto Strategie – Überblick 2026

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Über den Autor
Moritz Braun
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Moritz Braun bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Tech- und Finanzbranche mit. Er hat innovative digitale Plattformen in verschiedenen Industrien erfolgreich konzipiert und umgesetzt, u.a. als erfolgreicher Startup-Gründer. Sein tiefgehendes Verständnis von Technologien wie Deep Learning und generativer KI setzt er gezielt ein, um innovative Lösungen zu entwickeln, die reale Geschäftsprozesse deutlich effizienter gestalten. Als „Crypto Native“ engagiert er sich seit 2017 intensiv „on-chain“ und beteiligte sich an der Planung und Umsetzung verschiedener NFT- und Token-Projekten. Als Berater nutzt er sein Know-how, um Brücken zwischen der traditionellen Finanzwelt und den zukunftsweisenden Technologien von Blockchain und Künstlicher Intelligenz zu schlagen.

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